Schonfrist noch bis Ende März

Zahlreiche Stromversorger haben in Deutschland den Jahreswechsel dazu genutzt, in 2011 die Tarife anzuheben und ihren Kunden erhöhte Stromkosten zu berechnen. Nach Energieriesen wie Vattenfall oder EnBW zieht nun auch die E.ON nach und stellt den Verbrauchern mit Frühlingsbeginn zum 21. März verteuerte Strompreise in Aussicht. Betroffen sind hiervon das bayerische Tochterunternehmen sowie die E.ON Edis als auch E.ON Hanse. Eine um einige Wochen verlängerte Gnadenfrist erhalten Einwohner in Westfalen und Kunden der E.ON Mitte und E.ON Avacon, denn hier werden die Stromkosten erst zum 1. Mai angehoben.

Teilweise Anrechnung der EEG-Umlage

Mehrere Millionen Stromnutzer sind von diesem Anstieg der Stromkosten betroffen, welche im Durchschnitt um 5,5 Prozent verteuert werden. Auch die E.ON führt die durch die EEG-Umlage entstehenden Mehrkosten als Rechtfertigungsgrund für die steigenden Stromkosten an – führt dabei aber weiter aus, dass sie im Gegensatz zu Konkurrenzunternehmen nicht den gesamten finanziellen Mehraufwand, sondern nur ein Bruchteil dessen an die Kunden weitergäbe, da die Stromkosten in der Beschaffung gefallen seinen. Nichtsdestotrotz finden sich auch 2011 noch Stromanbieter, die gänzlich auf eine Tariferhöhung verzichten. Auch Kunden der E.ON sollten also Strompreise vergleichen, um günstige Stromkosten zu finden und einen Stromversorgerwechsel vorzunehmen.