Gefälschte Rechnungen im Umlauf
Dass Stromkosten in den vergangenen Monaten gestiegen sind, ist allseits bekannt – und daher wenig verwunderlich, dass manch einer nur wenig überrascht ist, eine Nachzahlungsaufforderung für seinen Stromverbrauch im Briefkasten vorzufinden. Wer hier nicht genau hinsieht und gutgläubig die verlangte Summe überweist, der ist möglicherweise allerdings Trickbetrügern auf den Leim gegangen. Da sich aktuell solcherart Fälle häufen, haben deutsche Stadtwerke jetzt Warnungen vor entsprechenden Schreiben herausgegeben. Sogar Überweisungsträger liegen den fingierten Stromkosten bei, und auch die jeweiligen Schriftzüge der Stadtwerke sind auf dem Briefkopf zu erkennen.
Statt Stromkosten werden Trickbetrüger bezahlt
Genaues Hinsehen lohnt also, um nicht aus Versehen von Hochstaplern getäuscht zu werden. Wer beim Erhalt einer Nachzahlungsaufforderung für seine Stromkosten Zweifel an deren Echtheit hegt, der kann sich jederzeit mit seinen Stadtwerken in Verbindung setzen und bestätigen lassen, dass es sich hierbei nicht um ein gefälschtes Papier handelt. Wer allerdings die auf dem unechten Schreiben angegebene Nummer wählt, wird schon daran ersehen, dass es sich nicht um vermehrte Stromkosten handelt, die von seinem Stromanbieter in Rechnung gestellt worden sind. Denn nach Aussage des Verbandes kommunaler Unternehmen erhält der Ratsuchende bei Anwahl dieser Zahlenkombination nirgendwo einen Anschluss.
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