Die nicht nur regelmäßig, sondern innerhalb der letzten Monate durchschnittlich auch besonders stark angestiegenen Stromkosten zhalreicher bundesdeutscher Energieunternehmen rufen nun die Politik auf den Plan.
Stromkosten sollen nicht weiter steigen
Ob es wirklich an den Neuregelungen für das EEG liegt und der geplanten Abschaltung sämtlicher Atomreaktoren in Deutschland oder an der unsicheren globalen Lage auf dem Energiemarkt – kaum ein Verbraucher ersieht mehr günstige Stromkosten auf seiner Rechnung. Um zumindest für die langfristige Zukunft eine Explosion der Energiepreise in der Bundesrepublik zu vermeiden, schaltet sich nun trotz der Liberalisierung des Energiemarktes und der zahlreichen privaten Anbieter die Bundesregierung ein. Ziel: eine Agenda 2020, um ein konstantes Preisniveau zu garantieren.
EU-Recht und Bundesregierung
Gegenwärtig kann sich Deutschland leider rühmen, den zweiten Platz aller EU-Mitgliedsnationen hinsichtlich der Höhe ihrer Stromkosten zu belegen. Doch damit nicht genug: Einher geht die mögliche Problematik, durch besonders hohe Subventionen für Industrie und Gewerbe mit besonders hohem Stromverbrauch auch bald gegen das EU-Wettbewerbsrecht zu verstoßen. Die Einschaltung der Bundesregierung in die Lage am Strommarkt mag gut gemeint sein – sollte jedoch so schnell als möglich vorgenommen werden. Nicht, dass mit der Agenda 2020 auch erst in weiteren neun Jahren die Stromkosten auf gleich bleibendem Level liegen werden.
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