Solarstrom hilft Umwelt und Portemonnaie

Immer mehr Hausbesitzer in Deutschland installieren Solaranlagen auf dem Dach ihrer Immobilien, um damit einerseits klimafreundlichen Strom zu erzeugen, andererseits von den entsprechenden staatlichen Subventionen zu profitieren. Noch mehr Stromkosten sollen nun all diejenigen sparen können, die den eigens gewonnen Strom nicht wie bislang üblich zu einem Großteil ins bundesweite Netz einspeisen, sondern gleich selbst nutzen und damit Fernseher, Herd und Waschmaschine in Gang halten. Denn all denjenigen, die dieser Möglichkeit nachkommen, winkt neben einem staatlichen Bonus die Wahrscheinlichkeit, durch die starke Reduzierung von Stromeinkäufen zudem mehrere hundert Euro an Stromkosten im Jahr einzusparen. Eine Investition in die erforderliche Technik lohnt also allemal. Die so genannte Vision Box ist klein in ihren Ausmaßen, aber groß an Funktionalität: Das Gerät gibt die Werte des gewonnenen Solarstroms gegenüber dem Verbrauch wieder und hält die Nutzer damit auf stets aktuellem Stand, wie viel externen Strom sie noch erwerben müssen, um nicht plötzlich im Dunkeln zu sitzen.

Ökostrom: selbst produziert und selbst verbraucht

Der neue Trend lässt die gesamte Solarbranche optimistisch in die Zukunft blicken, und vor allem Ökostromversorger, die ihren Strom in Photovoltaik-Anlagen gewinnen, hoffen wieder auf vermehrte Absätze, sobald der Prozentsatz der Einspeisung privaten Solarstromes ins Netz sinkt. Auch hier sind also Stromkosten ein bedeutender Faktor und gelten erneut als Beweis, dass Klimaschutz und Sparen sich nicht nur nicht ausschließen, sondern sogar gegenseitig bedingen können.