Stromversorger im Ost-West-Vergleich

Stromversorger in den Gebieten des Ostens der Bundesrepublik erheben grundsätzlich höhere Stromtarife als Stromanbieter im Westen: Zu diesem Ergebnis kam das Internetportal Check24 bei einem Vergleich sämtlicher nationaler Stromkosten. Über 450 Euro mehr wird so vom teuersten Stromversorger Deutschlands gegenüber dem mit den gegenwärtig günstigsten Stromtarifen verlangt, und auch eine durchschnittliche Stromrechnung fällt im Osten um über 60 Euro höher aus als eine vergleichbare im Westen. Neben der Lage beeinflusst allerdings auch die Einwohnerzahl des Wohnortes die Stromkosten: So finden sich in Großstädten in der Regel günstigere Strompreise als in ländlichen Gebieten – was allerdings auch auf der vermehrten Anzahl und dadurch erhöhten Konkurrenz der Stromanbieter untereinander beruht.

Anstieg der Stromkosten im gesamten Bundesgebiet

Teure Stromkosten im Osten bewahren die Verbraucher in den alten Bundesländern allerdings nicht vor steigenden Stromtarifen: Laut Prognose wird davon ausgegangen, dass innerhalb der nächsten neun Wochen die Preise für Energie insgesamt um gute 5,5 Prozent angehoben werden, was ca. 60 Euro im Jahr entspricht. Dies betrifft nicht nur Strom, sondern auch Gas – und eben alle Verbraucher, private Haushalte sowie Gewerbe. Doch ein gleichmäßiger Anstieg der Stromkosten bedeutet, dass das Ost-West-Gefälle ebenfalls erhalten bleibt. Ob sich dies in naher Zukunft angleichen wird, bleibt noch abzuwarten. Mit einem PC Stromrechner können Sie regelmäßig prüfen, ob es günstigere Alternativen zum aktuellen Tarif gibt.