Natürlich würden die meisten Menschen zustimmen, wenn man behauptet, die Umwelt schützen zu wollen. Und natürlich will man in dem Zuge auch die Produktion alternativer Energien fördern. Beides sehr löbliche Aspekte. Aber wir wollen auch mal einen kritischeren Blick auf die Produktion erneuerbarer Energien werfen. Nehmen wir mal das Beispiel der Photovoltaik-Industrie. Dieser Industriezweig wird massiv staatlich subventioniert, wurde daraufhin in den letzten Jahren stark ausgebaut und es haben sich zahlreiche Unternehmen in dem Bereich gebildet. Wenn man einmal wissen möchte, wer sich hier tummelt schaut am besten mal in eine der zahlreichen Firmenverzeichnisse für Photovoltaik-Unternehmen. Oftmals lässt sich hier noch gliedern nach Händler, Hersteller oder Servicebetrieb.
Aber jetzt zurück zum Thema: hier soll es jetzt nicht um die Subventionen gehen, die ja notwendig waren, um die Industrie in Schwung zu bringen, sondern um die Technologie an sich. Es ist ja wohl klar, das die einzelnen Module nach heutiger Bauart nicht ewig halten. Das bedeutet auch, das diese irgendwann wieder abmontiert werden. Und dann? Gibt es denn ein Recyclingverfahren? Oder ist es wie bei so vielen technischen Neuerungen, das man zunächst den Spareffekt hat, aber kommende Genrationen sich mit den Folgen plagen müssen?
Die Solarmodule bestehen im wesentlich aus Glasplatten die beschichtet und anschlißend in einem Aluminiumrahmen fixiert werden. Die Beschichtung wird u.a. aus den sog. “Seltnenen Erden” gewonnen. Bringt ein Solarmodul nun nicht mehr die volle Leistung, wird es Zeit es auszuwechseln. Nun wäre es ja gut die Metalle wieder zurück zu gewinnen, da Seltene Erden sehr teuer und, wie der Name es schon sagt, selten sind. Nur gibt es derzeit keine funktionsfähige Recyclinganlage. Und in den Hausmüll können und sollten diese Module nicht gelangen.
Was also tun? Haben sie vielleicht schon einige Informationen zu diesem Thema oder aber Lösungsvorschläge? Dann schreiben Sie einen Kommentar!
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